Sonderausstellung Burg Storkow
Wanderausstellung „Willkommen im Garten der alten Sorten“ ab 15. März 2026
Ab Sonntag, den 15. März 2026 wird die Wanderausstellung
„Willkommen im Garten der alten Sorten“ zum Aktionstag "Gärtnerglück und Genuss" eröffnet.
Die Ausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Welt der Nutzpflanzen, zeigt ihre Vielfalt und möchte Neugier auf alte Sorten, die Lust am Gärtnern und am Ausprobieren wecken. Hobbygärtnerinnen und -gärtner erhalten praxisnahe Tipps zu Anbau, Saatgutgewinnung sowie Rezeptvorschläge für mehr Sortenvielfalt im eigenen Garten.
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Begleitend wird es ein buntes Rahmenprogramm rund um Gärtnern, Anbau und Nutzung seltener Gemüsesorten geben. Die Wanderausstellung wurde im Projekt „Entwicklung und Etablierung von Besucherinformationszentren der Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs als Netzwerk regionaler Kompetenzstellen für Agrobiodiversität“ erarbeitet. Mit diesem Projekt werben der VERN, sieben Besucherinformationszentren, pro agro und die HU Berlin gemeinsam für mehr Sortenvielfalt im eigenen Garten.
Sonderausstellung im FACH@WERK
Astrofoto-Ausstellung

Im FACH@WERK/ Fachwerkhaus der Burg Storkow sind insgesamt 18 faszinierende Aufnahmen unseres Nachthimmels von René Curwy und Peter Mein zu sehen.
René Curwy
... ist Luft- und Raumfahrttechnikingenieur aus Berlin. Über die Landschaftsfotografie war er Anfang 2019 zur Astrofotografie gelangt. Mit seinem mobilen, computergesteuerten Teleskop und mittels einer speziellen Astrokamera fotografiert er überwiegend Deep-Sky-Objekte. Die ausgestellten Astrofotos sind mehrheitlich im Naturpark Dahme-Heideseen entstanden, da hier die Lichtverschmutzung im Vergleich zu Berlin noch relativ gering ist.
René Curwy ist Mitglied der Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz. Seit 2019 engagiert er sich ehrenamtlich bei den "Paten der Nacht", einer gemeinnützigen Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Paten der Nacht:
Peter Mein
... stammt ursprünglich aus dem Rheinland. Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik arbeitet er als Diplom-Ingenieur beim Triebwerksbauer Rolls-Royce, seit 1994 in Dahlewitz. Das erste Teleskop bekam er mit 16 Jahren geschenkt, und in den folgenden Jahren begann er mit der Astrofotografie, damals noch mit einer analogen Spiegelreflexkamera und Schwarzweiß-Filmen. Heute schreibt Peter Mein für das Magazin „c‘t Fotografie“ Fachartikel zum Thema Astrofotografie, speziell in den Bereichen „Mondfotografie“ und „Ereignisse am Sternenhimmel“. Peter Mein ist aktives Mitglied der Sternwarte Dahlewitz und hält dort mehrmals im Jahr Vorträge zu astronomischen Themen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Sternwarte Dahlewitz:
Vergangene Ausstellungen
"Fahrrad & Freiheit - Rundum revolutionär" 2025

Für Technikfans, Geschichtsbegeisterte und Radliebhaber bietet diese Ausstellung nicht nur eine Fülle von verschiedenen Modellen, sondern zeigt das Fahrrad auch als ein Symbol für Freiheit, Lebensgefühl und nachhaltige Mobilität. Ein Teil kleiner Teil der Ausstellung widmet sich dem legendären „Tourteufel“ Didi el dablo (Didi Senft) und zeigt seine Leidenschaft für den Radsport sowie sein Wirken als Künstler und als Maskottchen der Tour de France.
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Aus historischer Perspektive trug das Fahrrad maßgeblich zur Emanzipation der Frau bei, indem es neue Freiheiten und Unabhängigkeit ermöglichte. Frauen konnten erstmals ohne Begleitung größere Entfernungen zurücklegen, was traditionelle Geschlechterrollen aufbrach. Das Fahrradfahren revolutionierte auch die Mode. Schwere, unbequeme Röcke und enge Korsetts wichen leichterer, praktischer Kleidung, die den Frauen mehr Bewegungsfreiheit verschaffte. Das Rad stärkte das Selbstbewusstsein vieler Frauen und symbolisierte ihren Wunsch nach Gleichberechtigung, wodurch es zu einem wichtigen Werkzeug der Frauenbewegung wurde und noch heute weltweit ist.



